Im Kanu flussaufwärts zur »Hoffnung auf Gott«
Arbeiten, endlich wieder arbeiten, wieder für mich und meine Familie sorgen können«, der große kräftige Mann ist begeistert. Seit einer halben Stunde redet er auf mich ein. Er schwärmt von den Böden, der Fruchtbarkeit, dem Wasser, den Feldern, der blühenden Zukunft und der Arbeit, die er endlich angehen könne. »Wir werden uns ein neues Leben aufbauen.« So heißt denn auch die Siedlung »La Nueva Vida«, »Das neue Leben«. Sie liegt an einem Seitenarm des Cacarica-Flusses, der die nordkolumbianische Grenzregion zu Panama durchschneidet. Es ist ein sehr fruchtbares Regenwaldgebiet, ein kleines Paradies, aus dem 3500 Kleinbauern vor mehr als drei Jahren vertrieben wurden. Dieses Schicksal teilen sie mit Hunderttausenden ihrer Landsleute, doch die afrokolumbianischen Gemeinden von Cacarica sind einige der wenigen Opfer der Zwangsvertreibung, die in einem Prozess der Rückkehr stehen.
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