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Alles eine Frage des Geschmacks?

von Britta Baas vom 15.12.2000
Eine nackte Frau erregt die Gemüter: Bischöfe werben für die kirchliche Schwangerenberatung - und kriegen reichlich Ärger
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Alles ist schwarz auf dem Plakat. Schwarz, bis auf einen grau-weißen Fleck in der Mitte des Bildes. Da sitzt? liegt? bewegt sich? eine Frau: nackt, gekrümmt wie ein Embryo im Bauch der Mutter, die Arme auf Kopfhöhe erhoben, die Handinnenflächen nach oben geöffnet. »Wir helfen und beraten weiter. Die Schwangerschaftsberatung der Katholischen Kirche« steht ganz unten links auf der großen schwarzen Fläche - daneben das Emblem des Deutschen Caritas-Verbandes.

So schlicht, so aufs Wesentliche konzentriert kann Werbung sein - sagen die einen. So entlarvend, so frauenfeindlich kann sie sein - sagen die anderen. Die Deutsche Bischofskonferenz will im Januar mit dem Plakat, das von der Agentur Kohtes und Klewes stammt, auf den Markt - und nicht nur auf prominente Werbeflächen in den deutschen Metropolen, sondern auch in Life-Style-Mag