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Aber nicht auf Kosten der Juden

von Peter Rosien vom 15.12.2000
Ruth Lapide ist Judaistin mit Schwerpunkt Neues Testament. Sie engagiert sich unermüdlich, um auf Judenfeindliches in Tradition und Gesellschaft hinzuweisen
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Umtriebig und dialogfreudig reist Ruth Lapide durch Deutschland. Funkhäuser, kirchliche Akademien, Hochschulen und Vortragssäle: Das ist die Welt der deutschen Jüdin, die in Jerusalem Judaistik und Geschichte studiert hat. Zwischen den Stationen gibt es die konzentrierte wissenschaftliche Arbeit am Schreibtisch daheim in Frankfurt. Ihre Mission: Anwältin des jüdischen Erbes im christlichen Glauben, Verständigung zwischen Deutschen christlichen Glaubens und Deutschen jüdischen Glaubens. Diese Arbeit führt sie seit 1997, seit dem Tod ihres Mannes und gelehrten Mitstreiters Pinchas Lapide, allein fort. Und sie hat Erfolg. Wo sie hinkommt, füllt sie Säle. Die Leute hören ihr gern zu. Sie spricht plastisch und drastisch. Bei hoher Einfühlsamkeit für ihre Gesprächspartner bleibt sie im Ton stets konziliant, in der Sache aber entschieden und ha