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System und Relevanz

vom 04.12.2020
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Theater/Film. Im Jahr 2020 sind die repräsentativen Bauten der Städte – Rathäuser und Parlamente, Theater und Opernhäuser – weitgehend verlassen. »Ein hartnäckiges Restpublikum versucht noch, sich nicht zu nahe zu treten, ansonsten wird pflichtbewusst gestreamt.« So fasst die Theatergruppe andpartnersincrime (siehe Publik-Forum 22/2020) die Lage lakonisch zusammen. Und stellt sich den allgegenwärtigen Fragen von System und Relevanz, mithilfe einer Fiktion: Was wäre, wenn die Theater und Parlamente nicht wegen der Risiken und Nebenwirkungen einer Pandemie verlassen wurden, sondern weil Politik und Theater woanders stattfinden? Das Ringen darum, wo Theater möglich ist und was es möglich macht, führte die Gruppe dorthin, »wo zusammen gekocht und probiert, aber auch diskutiert und gestritten wird, wo neue gesellschaftliche Organisationsformen erprobt werden« – jenseits dessen, was heute als repräsentative Öffentlichkeit gilt. »Das Theater« ist eine Art Dokumentarfilm zwischen Wirklichem und Möglichem und der dritte Teil des Langzeitprojekts »Nach dem Ende der Versammlung«.

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