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Franziskus macht Revolution

Nimmt man die umstürzlerische Regierungserklärung des Papstes ernst, bleibt in der katholischen Kirche kein Stein auf dem anderen. Was an den Rändern war, rückt jetzt ins Zentrum – mit Folgen für jeden einzelnen Christen
von Thomas Seiterich vom 06.12.2013
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Die Zustimmung zum neuen Lehrschreiben von Papst Franziskus überwiegt bei Weitem, vor allem bei den Katholiken in der Dritten Welt. Doch es gibt auch Kritik, vor allem von Verteidigern der Marktwirtschaft. Kaum ist der vatikanische Donnerschlag der Regierungserklärung des Papstes, Evangelii gaudium (»Die Freude des Evangeliums«), ein wenig verhallt, stellt sich die spannende Frage: Was folgt denn nun aus dem Revolutionsaufruf des römischen Pontifex für die Christen und vor allem für die katholische Kirche?

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