Zur mobilen Webseite zurückkehren

Wenn der Himmel über allen aufgeht ...

von Eva-Maria Lerch vom 01.12.2000
Über die Wirkung neuer geistlicher Lieder. Fragen an den Textdichter Eugen Eckert und an den Komponisten Peter Reulein
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik Forum: Das evangelische Gesangbuch hat rund 700 Kirchenlieder, das katholische »Gotteslob« noch ein paar mehr. Brauchen wir da wirklich noch neue Lieder?

Eugen Eckert: Ich meine, dass jede Generation den Glauben neu buchstabieren muss. Unsere Vorfahren waren oft schon mit 40 ganz alte Leute, die die Welt als Jammertal erlitten und besangen. Ihre Lieder passen nicht zu den Menschen von heute, die das Leben ganz anders wahrnehmen.

Peter Reulein: Einige alte Kirchenlieder bestimmter Epochen sind moralistisch und porträtieren die Gläubigen als Untertanen. Oft sind sie auch von einem überalterten Sündenbewusstsein geprägt oder von einer Marienfrömmigkeit, die kein Mensch mehr nachvollziehen kann.

Eckert: I