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Mit 500 Paketen über die Karpaten

von Tomas Gärtner vom 01.12.2000
Was Jugendliche aus Sachsen bei der Begegnung mit rumänischen Altersgenossen lernen
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Mitten in der Nacht, als sie schon fest schliefen in ihren Bretterkisten, tief in die wärmenden Schaffelle verkrochen, kamen die Wölfe. Die Jungen vernahmen das Geheul und das angstvolle Blöken der Schafe. Nie vorher hatten sie so etwas gehört. Doch hier bei den Hirten, unweit des Zeltlagers am Rande der rumänischen Ostkarpaten, erlebten sie alles zum ersten Mal: Den 80-Jährigen, der hinter dem Pflug hertrottete, auf dass ihn sein kleines Stück Land ernähre. Die Schafe, die sich die Städter auf den Wiesen zwischen den Wohnblocks hielten, als Vorrat für den Winter. Den Lehrer, der umgerechnet 120 Mark im Monat verdient, die Preise, die aber so hoch sind wie bei ihnen zu Hause im ostsächsischen Bautzen. Weshalb man zum Überleben zwei oder drei Jobs braucht. Und dass die Kinder aus dem Kinderheim in Cristuru-Secuiesc zur Arbeit an di

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