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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

Ramadan, Weihnachten, Versöhnungstag …

Der evangelische Religionsunterricht an den Schulen soll künftig stärker auf andere Religionen und nichtkonfessionelle Weltanschauungen zugehen. Das empfiehlt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in der neuen Denkschrift »Religiöse Orientierung gewinnen«. Auch Kooperationen mit der katholischen Kirche beim Reli gionsunterricht müssten vertieft werden. Interreligiöse Bildung sei »Kernaufgabe« des evangelischen Religionsunterrichts, erklärte der Tübinger Religionspädagoge Friedrich Schweitzer, Vorsitzender der EKD-Kammer für Erziehung, Bildung, Kinder und Jugend. Der Theologe bezeichnete es als wünschenswert, wenn in Schulen mit einem größeren Anteil von muslimischen oder konfessionslosen Kindern zum Beispiel über Weihnachten, Ramadan oder andere religiöse Feiertage diskutiert werde. Die Denkschrift verweist darauf, dass die Teilnehmerzahl am evangelischen Reli gionsunterricht trotz sinkender Zahl evangelischer Schüler insgesamt gestiegen sei. So sei der Anteil jener Schülerinnen und Schüler, die an diesem Unterricht teilnähmen, ohne selbst evangelisch zu sein, stark gewachsen.

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