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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2014
Bildung statt Bologna!
Was die europäische Studienreform angerichtet hat
Der Inhalt:

Das politische Herz

von Jürgen Moltmann vom 21.11.2014
Barmherzigkeit ist wichtig – doch es braucht auch die Solidarität. Das wussten bereits die ersten Christen
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Vor mittelalterlichen Kirchen saßen viele Bettler, damit die frommen Kirchgänger die »guten Werke« der Barmherzigkeit an ihnen tun und sich selbst einen Schatz im Himmel sammeln konnten. Auch wenn moderne Menschen nicht mehr an den Himmel glauben, fühlen sie sich doch »gut«, wenn sie Barmherzigkeit oder »Wohltätigkeit«, wie es bei den Reichen heißt, üben können. Beide wissen nicht, wie erbärmlich sich Menschen fühlen, die auf gute Gaben angewiesen sind.

Vor evangelischen Kirchen sitzen seit der Reformation keine Bettler mehr. Sind evangelische Christen erbarmungslos und geizig? Nein, seit der Reformation hat das Diakonat der Gemeinde die Armenfürsorge und die Krankenpflege übernommen und damit den Weg der Gesellschaft in den Sozialstaat bereitet. Bismarcks Sozialgesetzgebung war am Diakonat der