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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2012
Leben gegen die Angst
Die Gesellschaft ist gelähmt. Doch die Kirchen nutzen ihre Kraft nicht
Der Inhalt:

Kreative Neuübersetzung

vom 23.11.2012

Zu: »Hoffen und Widerstehen« (20/12)

Danke für die so anschauliche und lebendige Berichterstattung über die Konziliare Versammlung! Es wird darin deutlich, welch einen Hoffnung und Mut machenden Charakter dieses Treffen hatte. Die Verbundenheit vieler in all ihrer Unterschiedlichkeit – auch ausgedrückt in der inhaltlichen Vielfalt der Themen – zeugt von einer großen Lebendigkeit.

Mechtild Hommes,Frankfurt am Main

Der im Verlauf 2000-jähriger Kirchengeschichte entstandene Macht- und Herrschaftsapparat wird dahingehend zu überprüfen sein, ob er unter den gesellschaftlichen und politischen Prämissen des 21. Jahrhunderts noch in der Lage ist, die Botschaft Jesu Christi glaubwürdig und nachhaltig verkünden zu können. Die katholische Kirche muss immer wieder gemeinsam über den einzuschlagenden Weg neu reflektieren. Die unaufgebbare jesuanische Botschaft verlangt nach einer kreativen Neuübersetzung in die Sprache der jeweiligen Gegenwart. Ein »aggiornamento« ist und bleibt unverzichtbar – nicht nur im Bereich der Sprache, sondern auch im Bereich der geistlich-liturgischen Vollzüge.

Paul Haverkamp, Publik-Forum online

Zuerst müssen wir widerstehen, erst dann können wir hoffen. Wir leben in der Welt des real und global existierenden Militarismus und Kapitalismus. Der Militarismus ist ein Gewaltsystem und der Kapitalismus ein Schmarotzersystem. Die ganze Menschheit befindet sich im Teufelskreis der Gewalt und Ungerechtigkeit. Diese Ideologien widersprechen total Jesu Lehre und Leben. Wenn wir in seiner Nachfolge stehen wollen, müssen wir diesen Lebenslügen widerstehen. Die Liebe ist der Ursprung unseres Lebens. Der Schöpfer hat sie uns eingepflanzt. Diese göttliche Liebe hat uns Jesus gelehrt und vorgelebt. Wenn wir uns an ihm orientieren, werden wir die Gewaltfreiheit als eine fundamentale Wahrheit erkennen und danach trachten, dem Geld seine wesensgemäße, dienende Funktion zu geben. Dann dürfen wir auf »ein Leben in Fülle« hoffen. Machen wir uns auf den Weg!

Richard Steinhauser, Sigmarszell

Bio schmeckt auch besser

Zu: »Man muss Idealist sein« (20/12)

Der Artikel über den einstigen Vollgas-Landwirt und seine Wandlung zum Demeter-Bauern hat uns

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