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Nürnberger Mahnruf für Gerechtigkeit

vom 20.11.2009
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Kirchen und Gewerkschaften in Nürnberg haben sich in einem Gemeinsamen Mahnruf für Gerechtigkeit an die Öffentlichkeit gewandt. »Die christliche Sozialethik verlangt ein verstärktes Nachdenken über eine Beteiligungsgerechtigkeit, die auch den Schwachen dieser Gesellschaft eine wirkliche Chance eröffnet, ihre Lebensmöglichkeiten entfalten zu können«, heißt es in dem Aufruf. Am aktuellen Beispiel von Quelle, aber auch an anderen Fällen werde deutlich, dass »die nächsten Jahre aller Voraussicht nach unter dem Blickwinkel der Schäden durch die Krise zu sehen sein werden«. Deshalb brauche der Markt Regeln, müssten die Menschen in den Mittelpunkt politischen Handelns gerückt werden, brauche die Arbeit Vorrang vor dem Kapital, heißt es in dem Mahnruf.

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