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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2009
Zeitenwende
Die Klimapolitik als Chance für das 21. Jahrhundert
Der Inhalt:

Einfach das Richtige tun

von Claudia Mende vom 20.11.2009
Anders leben: Franziska und Michael Bilharz sind keine Öko-Perfektionisten. Sie setzen auf wenige große Schritte statt auf viele kleine. Und belasten das Klima nicht
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Michael Bilharz fährt ab und zu mit dem roten Bobbycar seines Sohnes. Ansonsten verzichtet er aufs Autofahren. Er hat keinen Führerschein. Und noch nie in seinem Leben ein Flugzeug bestiegen. Der Klimawandel verlange einschneidende Änderungen des Lebensstils, sagen Forscher. Der Grund: Zehn Tonnen Kohlendioxid verbraucht ein Bundesbürger durchschnittlich jedes Jahr – im Weltmaßstab acht Tonnen zu viel. Würde jeder Mensch nur zwei Tonnen jährlich verbrauchen, wäre die globale Verteilung gerecht und der Klimawandel beherrschbar. Ist das möglich? Familie Bilharz aus Dessau macht es vor. Dabei versteht sich der Volkswirt gar nicht als Öko-Perfektionist.

Samstagvormittag. Der Klimawandel scheint weit weg in Dessau, Nieselwetter. Michael Bilharz ist gerade mit Ronja, neun Monate alt, und Lovis, vierei