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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2018
Der Mord und der Westen
Der Fall Saudi-Arabien: Handel, Macht und Menschenrechte
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

vom 09.11.2018

als Ornithologe möchte ich Sie auf ein drängendes Problem hinweisen: die Bedrohung der deutschen Vogelwelt. Zugewanderte Nilgänse werden in unseren Breiten zur Plage! Diese Invasoren aus Afrika erobern Liegewiesen, Parks und Badestrände. Dank ihrer hohen Wachstumsrate droht die heimische Enten- und Gänsepopulation überrannt zu werden. Sogenannten Gutvögeln, die meinen, es könnten alle einfach so einfliegen, ist vehement zu widersprechen. Es ist zu befürchten, dass die Invasoren-Vögel nur hier landen, um sich am üppigen Nahrungsmittelangebot zu bedienen. Es wurde bereits beobachtet, wie sie einheimischen Arten Brotkrumen wegschnappen, die von Sonntagsspaziergängern gestreut werden. Wir Heimat- und Naturschützer sind uns einig, dass diese Gans in Deutschland »nicht eingebürgert« wurde. Sie hält sich also illegal in unseren Breiten auf!

Und damit nicht genug. Es gibt bereits Nachahmer: Immer häufiger werden in deutschen Städten Papageien gesichtet. Die Einwanderer passen mit ihrem grellen Aussehen nicht ins Stadtbild, außerdem wissen sie sich nicht zu benehmen und lärmen bis spätabends. In Wiesbaden leben bereits mehr als 3000 Halsbandsittiche. Ihr Geschrei ist Grund dafür, dass Wiesbaden der Titel »Kurstadt« bald aberkannt wird. Wer soll sich denn bei dem ausländischen Geschwätz noch erholen? Die grünen Schreihälse bilden Gettos, sodass eine Integration und das Erlernen der Amsel,- Drossel,- Fink- und Starsprache erschwert wird. Selbst das Bundesamt für Naturschutz stuft die Halsbandsittiche als »potenziell invasiv« ein! Droht uns eine Papageiisierung des Amsel-Landes?

Unser Verband zur Bewahrung deutscher Vögel ohne Migrationshintergrund fordert ein sofortiges Ende dieser unkontrollierten Einwanderung. Jeder einfliegende Vogel muss an der Grenze erkennungsdienstlich behandelt werden! Wir bieten Ihnen auch gerne an, Rücknahmeabkommen mit den Ländern in die Wege zu leiten, aus denen die Vögel illegal eingewandert sind. Sie, Frau Merkel, müssen zusätzlich dafür sorgen, dass für Halsbandsittiche und andere invasive Arten Transitzentren in den Herkunftsländern eingerichtet werden. Gemeinsam können wir unsere Vogelwelt schützen!

Mit zwitschernden Grüßen

Dr. Stefan Amselspatz,Ornithologe und Heima

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