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Heilende Tinte

Inmitten medialer Reizüberflutung greifen Menschen wieder zu Stift und Papier – und entdecken die therapeutische Kraft des Schreibens
von Gunhild Seyfert vom 07.11.2014
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Draußen ist es noch dunkel, aber sie sitzt schon aufrecht im Bett und schreibt. In großen Schwüngen fährt ihr Stift übers Papier. Alle Gedanken, Gefühle und Assoziationen, die ihr nach dem Aufwachen in den Sinn kommen, schreibt Karola Schliehe in ein Buch. Schnell, ohne Denkpausen, egal ob die Worte Sinn ergeben oder nicht. Fließend schreibt sie genau drei Seiten. Dann klappt sie ihr Buch zu, steht zufrieden auf und macht sich erst mal einen Kaffee.

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