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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Unbändiges Interesse für tote Fische

von Anita Rüffer vom 09.11.2012
Bildung statt Betreuung: Erzieher und Erzieherinnen sollen jedes Kind individuell fördern. Dazu müssen sie genau hinschauen
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Cheyenne will alles wissen. Auch, was aus Pflanzen und Tieren wird, wenn sie gestorben sind. Also hat die Sechsjährige den toten Fisch aus dem Aquarium des Kindergartens beerdigt und nach ein paar Tagen wieder ausgegraben.

Cheyenne hat Glück: Ihre Erzieherin hat nicht die Nase gerümpft, sondern Cheyennes unbändiges Interesse für Werden und Vergehen in der Natur und insbesondere für Beerdigungen erkannt. Deshalb hat sie ihre Beobachtung nicht nur in Cheyennes Ordner dokumentiert und mit Fotos versehen; sie hat auch mit einer Gruppe von interessierten Kindern eine Kirche und einen Friedhof besucht, nach Büchern über Beerdigungen gesucht, im Internet ein passendes Mandala gefunden und im Team besprochen, wie das Thema etwa beim Malen bearbeitet werden könnte.

Im Kindergar