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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Zweierlei Maß

von Thomas Seiterich vom 06.11.2009
Der Papst bietet konservativen Anglikanern eine neue Heimat
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Jubel bei Konservativen in Rom und anderswo. Denn Benedikt XVI. zeigt erneut seine ganz besondere Hinneigung zu den ewig gestrigen Christen. Der Papst schafft für die traditionalistischen Anglikaner ein privilegiertes Auffangbecken. Sogenannte Personal-Ordinariate werden für sie eingerichtet. Dies sind eine Art Mini-Diözesen. Sie werden von Bischöfen geleitet und sind, wie Militärbistümer, zuständig für die Mitglieder, nicht für ein Bistumsgebiet. Aufnehmen möchte der Papst diejenigen anglikanischen Gemeinden und Bischöfe aus aller Welt, die wegen des für sie »unerträglichen« Frauenpriestertums und der ebenfalls »unaushaltbaren« Akzeptanz für schwule Christen ihre Kirche verlassen wollen. Rom erwartet 500 000 Übertritte.

Der Papst misst bei diesem Entgegenkommen wie so oft mit zweierlei