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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Rosinen gegen das Gift im Blut

von Knut Henkel vom 06.11.2009
Fast kein Ort der Erde wird so vergiftet wie die Minenstadt La Oroya in Peru. Erzbischof Pedro Barreto kämpft für saubere Luft – und wird deshalb bedroht
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Hier steht alles schwarz auf weiß. Die Messdaten von Wasser und Luft, die Ergebnisse der Bodenproben – alle notwendigen Belege für die extreme Vergiftung, der die Menschen rund um die metallverarbeitende Hütte von La Oroya ausgesetzt sind, liegen vor. »Daran ist nicht zu rütteln«, betont Pedro Barreto und pocht mit den Fingerknöcheln auf den Schreibtisch seines Büros.

Pedro Barreto ist der Erzbischof von Huancayo in der Andenregion von Zentralperu. Lange hat er im In- und Ausland Klinken geputzt, um die Ausrüstung und die Mittel für die wissenschaftliche Überwachung von Luft, Wasser und Boden rund um La Oroya aufzutreiben. Mit deren Messergebnissen gestärkt, macht der Erzbischof, ein Jesuit, umso offensiver gegen die Giftemissionen in der Minenstadt mobil. Und Er riskiert dabei Kopf und Kragen.