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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Operationen für die Würde

von Claudia Mende vom 06.11.2009
Ein ganzes Ärztinnenleben für leidende und ausgestoßene Frauen in Äthiopien: Catherine Hamlin
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Seit fünfzig Jahren lebt und arbeitet die australische Frauenärztin Catherine Hamlin in Äthiopien. Die Gynäkologin ging 1959 mit ihrem Mann Reginald, ebenfalls ein Gynäkologe, nach Addis Abeba, um eine Hebammenschule aufzubauen. Während des dreijährigen Einsatzes stieß das Ehepaar immer wieder auf Frauen, die bei Geburten innere Verletzungen erlitten hatten und durch Geburtsfisteln für ihr Leben gezeichnet waren. Niemand kümmerte sich um sie; viele wurden von ihren Familien verstoßen.

Geburtsfisteln kommen vor allem bei Frauen in armen Ländern wie Äthiopien vor, weil es dort kaum medizinische Hilfe für Gebärende gibt und Frauen sehr lange Wehen aushalten müssen. Es ist einfach kein Arzt zur Stelle, der einen Kaiserschnitt vornimmt, wie das in Europa der Fall ist. Der Fötus drückt dann da