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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2009
Was ich bin, geht alle an
Internet: Zwischen Nabelschau und echter Begegnung
Der Inhalt:

Beten zum Küchengott

von Eva Schindele vom 06.11.2009
Während Thuan Phu Tho im sicheren Deutschland lebte, mussten seine Brüder in der südvietnamesischen Armee kämpfen. Das hat ihn sehr bedrückt. Seine Hilfsprojekte sollen eine Wiedergutmachung sein
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Das Heimatgefühl ist immer noch stark«, sagt der Deutsch-Vietnamese Thuan Phu Tho, während er einen klapprigen Jeep über die holprigen Sandstraßen der Tropeninsel Phu Quoc lenkt. 74 Jahre ist der studierte Atomphysiker und Computerspezialist alt. Durch seine vollen schwarzen Haare ziehen sich graue Strähnen, und selbst mit Baseball-Mütze, Jeans und saloppem Sporthemd wirkt er noch vornehm. »Hier sind meine Wurzeln, auch wenn ich die meiste Zeit meines Lebens in Deutschland verbracht habe.« Gemeinsam mit seiner deutschen Ehefrau Brigitte, einer sechzigjährigen Familientherapeutin, organisiert er seit zehn Jahren Hilfsprojekte auf der größten vietnamesischen Insel, die im Golf von Thailand liegt. Etwa 25 000 Euro Spenden hat das Ehepaar im vergangenen Jahr in Deutschland eingesammelt. Damit finanzieren sie Schulbesuche vo