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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2019
Sind wir noch zu retten?
Was in der Klimakrise hoffen lässt
Der Inhalt:

Mega-Kirchen: Religion nach Marktgesetzen

vom 25.10.2019

Der Soziologe Thomas Kern konstatiert »immer mehr Zulauf« für Megakirchen in den USA. Der Professor der Universität Bamberg nennt dafür in einer aktuellen Studie drei Gründe: weniger Bindung an kirchliche Traditionen, religiöse Selbstverwirklichungsmöglichkeiten und geringe Zugangsbarrieren für Neumitglieder.

In den USA gibt es den Angaben zufolge schätzungsweise 1700 Megakirchen. Dabei handelt es sich um evangelikal ausgerichtete Gemeinden mit mehr als 2000 sonntäglichen Besuchern. Diesen Erfolg untersuchte Kern mit seiner Mitarbeiterin Insa Pruisken im Rahmen einer Fallstudie. Ihre Erkenntnisse: Vor allem junge Menschen fühlten sich oft nur noch locker mit den ethnischen Herkunftsgruppen und religiösen Traditionen verbunden, in denen sie aufgewachsen seien. »Wer dennoch christlich bleiben möchte, kann mitunter durch die religiöse ›Pop

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