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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Liebe Gertraud,

leider muss ich Dir mitteilen, dass ich mich von Dir trenne. Dieser Schritt ist durchaus schmerzlich für mich, weil ich – wie du weißt – Deine Rindsrouladen sehr geliebt habe. Und die Klöße dazu auch. Auch die stillen und gemütlichen Wochenenden, die wir beide unten im Hobbyraum bei meiner elektrischen Eisenbahnanlage verbracht haben, werde ich vermissen. Und selbstverständlich die Sorgfalt, mit der Du meine Hosen gebügelt und aufgehängt hast. Ich habe die Bügelfalten immer wieder mit dem Lineal nachgemessen, und es hat immer alles gestimmt!

Trotz alledem muss ich Dich leider davon in Kenntnis setzen, dass ich jemand anderes kennengelernt und mich unsterblich in sie verliebt habe. Die Frau heißt Momoka, ist nur einen Meter und achtunddreißig groß und hat schöne, lange, schwarze Haare. Außerdem ist sie abwaschbar, pflegeleicht und hat st

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