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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:
Kolumne von Anne Lemhöfer

Rabimmel, Rabammel, Rabumm

vom 21.10.2016

Es heißt, das Gehirn bleibe länger fit, wenn man alle Nase lang für neue Erfahrungen sorgt. Sofern an dieser Theorie etwas dran ist, gibt es kein besseres Gehirnfitnessprogramm als Kinder zu bekommen.

Wöchentlich, täglich, stündlich: Neue, noch nie da gewesene Ereignisse erweitern den Horizont – und die Herzschlagfrequenz – ins Unermessliche. Es fängt mit dem Geburtsvorbereitungskurs an (»Jetzt üben wir die Indische Brücke«) und hört mit dem ersten großen Krach (»Du bist eine Kakapups-Mama!«) noch lange nicht auf. Lauter Premieren, lauter Schreckmomente, lauter Herz-überschlägt-sich-vor-Glück-Momente (Kind sagt »Mamamam«), lauter Oh-je-können-wir-das?-Momente (Kind dem Babysitter überlassen).

Dann wird es Herbst, irgendwann im zweiten oder dritten Lebensjahr des neuen Menschen. Der neue Mensch kann schon viel. E

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