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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

Philippinen: Petition nach Rom

»Du Hurensohn«, so beleidigte Rodrigo Duerte, der rüpelnde Präsident der Philippinen, Papst Franziskus, als dieser die brutale Gewaltpolitik des Staatschefs der größten katholischen Nation in Asien kritisierte (Publik-Forum 18/16). Ungerührt fährt Duterte mit seiner Totschießpolitik fort, der in den ersten Amtsmonaten seit seiner Wahl am 8. Mai Tausende Drogenabhängige zum Opfer fielen. Die Mehrheit der Kirche auf den Philippinen, angeführt von Kardinal Luis Tagle, kritisiert Duterte deshalb aufs Schärfste. – Evangelische Christen in Gera wollen sich mit dem vom Staat legitimierten Morden nicht abfinden. Deshalb formulierten sie eine Petition an Papst Franziskus. Er solle Präsident Duterte exkommunizieren, so wird gefordert. Mit der Verstoßung aus der katholischen Kirche solle dem Politiker jede moralische Legitimation entzogen werden. Mehrere Hundert Personen haben sich der Petition bereits angeschlossen.

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