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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

Erfolg für Ferkel

Männliche Ferkel werden kastriert, wenige Tage nach ihrer Geburt. Fast ausnahmslos geschieht dies ohne Betäubung. Eine schmerzvolle Prozedur bei zwanzig Millionen Ferkeln im Jahr in Deutschland. Dagegen protestieren der Deutsche Tierschutzbund und ProVieh, ein Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung, seit Jahren. Ihre Kampagnen verzeichnen jetzt Erfolge: Ab Januar 2019 ist die Kastration von Ferkeln nur noch unter Betäubung erlaubt. Aldi und Rewe fordern von ihren Fleischlieferanten sogar schon von Januar nächsten Jahres an, dass diese ein alternatives, schmerzfreies Verfahren der Kastration anwenden. ProVieh jedoch will mehr: Der Verein will, dass ganz auf die Kastration verzichten wird. Stattdessen sollen unkastrierte männliche Schweine (Jungeber) gemästet werden.