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Die Falle namens Jugendkult

Trotz Rente mit 67 und Demografie sind ältere Arbeitnehmer in vielen Unternehmen nach wie vor ungeliebt. Obwohl die Wissenschaft inzwischen die großen Stärken der Älteren betont
von Otto Geissler vom 24.10.2014
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Kaum irgendwo sind die Widersprüche in dieser Gesellschaft größer als im Umgang mit älteren Arbeitnehmern. Da beschwören Wissenschaftler die demografische Entwicklung mit immer weniger Jungen und fordern die Wirtschaft auf, verstärkt das Wissen und die Erfahrungen älterer Mitarbeiter nachzufragen. Gleichzeitig glaubt jeder vierte Entscheider in den Unternehmen, ältere Mitarbeiter seien weniger leistungsorientiert. Das hat das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft ermittelt. Im Klartext: Ältere könnten und wollten das heutige Arbeitstempo nicht mitgehen. Zudem mangele es ihnen an Ideen und Engagement, weil sie sich keine Mühe mehr gäben, ihre Kenntnisse aufzufrischen. Diese Vorurteile führen häufig zur Ausgrenzung älterer Mitarbeiter. Und dies, obwohl die Wissenschaft mehr und mehr die großen Stärken älterer Arbeitnehmer erkennt und in Untersuchungen nachweist.

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