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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2012
Hoffen und Widerstehen
Konziliare Versammlung: Reformchristen suchen einen neuen Aufbruch
Der Inhalt:

Was ist das für eine Liebe?

von Jörg Heimbach vom 26.10.2012
Im Ritual der Beschneidung wird der Bund zwischen Gott und den Menschen mit Schmerz verknüpft. Doch ein solches Gottesbild ist doppelbödig. Eine Erwiderung auf Melitta Müller-Hansen
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Zunächst: Ich finde es richtig, dass die Beschneidung – gerade in Deutschland – nicht aufgrund »staatlicher Gewalt« verboten wird. Und doch möchte ich einen Gedanken zur Diskussion stellen, der an einem theologischen Widerspruch entsteht, den ich in der Beschneidung erkenne. Damit möchte ich zugleich dem Beitrag von Melitta Müller-Hansen (Publik-Forum 18/2012) zur Beschneidung widersprechen.

Für Müller-Hansen ist das »wichtigste Kriterium, das eine lebendige Religion ausmacht, wie viel Liebe, wie viel Lebensweisheit in ihr ist.« Und genau nach dieser Liebe frage ich: nach der Liebe Gottes und ihrem besonderen Ausdruck im Zeichen der Beschneidung. Ich frage nach dem Zusammenhang von Schmerz und Beziehung.

Die Beschneidung ist das Zeichen des B