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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2012
Hoffen und Widerstehen
Konziliare Versammlung: Reformchristen suchen einen neuen Aufbruch
Der Inhalt:

Vertrauen wir auf die Macht der Tat

von Hans Küng vom 26.10.2012

Nur wenn die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils weitergeführt werden, ist die katholische Kirche noch zu retten. Jeder in der Kirche, ob im Amt oder nicht, ob Mann oder Frau, hat das Recht zu sagen, was er oder sie denkt und Vorschläge zur Reform der Kirche einzubringen. Fünf Parolen sind aus meiner Sicht dabei zentral:

Vertrauen wir auf die Macht des Wortes.

Handeln wir selbst, warten wir nicht auf die da oben. Vertrauen wir auf die Macht der Tat. Ob nicht vielleicht nach dem »Arabischen Frühling« auch ein katholischer kommen könnte?

Gehen wir gemeinsam vor, vertrauen wir auf die Macht der Gemeinschaft. Einer zählt nicht, fünf werden beachtet, fünfzig sind unbesiegbar. Die mutige Pfarrer-Initiative in Österreich zählt über fünfhundert

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