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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2012
Hoffen und Widerstehen
Konziliare Versammlung: Reformchristen suchen einen neuen Aufbruch
Der Inhalt:

Offen sagen, was man sieht und weiß

von Norbert Copray vom 26.10.2012
Wie sich Führungskräfte in unsicheren Zeiten ethisch verhalten können

Mir nach! Erfolgreich führen vom heiligen Benedikt bis Steve Jobs. NZZ-Libro. 312 Seiten. 34 €

Jens Braak Zufallstreffer Vom erfolgreichen Umgang mit dem Unplanbaren. Orell Füssli. 197 Seiten. 19,90 €

Thomas Kuhn/Jürgen Weibler Führungsethik in Organisationen Kohlhammer. 174 Seiten. 29,90 €

Rainer Niermeyer Teams führen Haufe. 221 Seiten. 29,95 €

Benedikt Weibel, Frank Wippermann, Wolfgang Berger Anleitung zur artgerechten Menschenhaltung im Unternehmen JKamphausen. 157 Seiten. 12,95 €

Führungsdialoge Respekt zeigen und souverän führen. Walhalla. 207 Seiten. 29 €

»Mir nach, spricht Christus unser Held«, lautet ein altes Kirchenlied. »Mir nach!« ist auch der Titel des Buches von Benedikt Weibel, der Führungspraktiken vom heiligen Benedikt bis Steve Jobs (Apple) beschreibt. Weibel glaubt, es gebe nur zwei Organisationen, die ihre künftigen Führungskräfte systematisch auf Führungsaufgaben vorbereiteten: »Die Kirche und die Armeen.« Man muss weit weg von den Kirchen sein, um diesen Satz zutreffend zu finden. Zutreffend ist, dass es in beiden Organisationen um den Gehorsam geht. Aber der ist heute nicht mehr einfach so durchzusetzen. Ein »Mir nach!« ist daher selten eine Erfolgsformel. Weibel stützt sich bei der Beschreibung verschiedenster Führungspraktiken auf sehr wenige Quellen. Er prüft sie selten kritisch durch Gegenmeinungen und gewinnt jeweils einen Erkenntnisextrakt, der sich auf zwei bis fünf Sätze beschränkt. Im systematischen Teil kommt dann allerdings eine moderne Führungslehre zum Vorschein, die in vielen Punkten überzeugt.

Das Künftige vorausahnen, auf dieser Basis Strategien schmieden und Risiken mindern, das sei die Aufgabe von Führungskräften. »Antizipieren« nennt es Weibel. Doch Vorhersagen sind schwierig. Planung ist wichtig, sie muss aber flexibel bleiben. Das ist durch Jens Braaks Buch »Zufallstreffer« zu erfahren, der den »erfolgreichen Umgang mit dem Unplanbaren« überzeugend nahebringt. Dabei heißt es, für das Unerwartete und für die Gelegenheit offen zu bleiben und für den Zugriff vorbereitet zu sein, um unter vielen möglichen Chancen die r

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