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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2010
Strom ohne Atom
Der Konflikt, die Bewegung, die Zukunft
Der Inhalt:

Todsichere Lager

von Gunhild Seyfert vom 22.10.2010
Kein Gramm Atommüll ist bisher schadlos entsorgt. Und so strahlt er weiter, wo immer er liegt
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Die Regierung sind in Not – weltweit: Für die vielen Millionen Tonnen strahlenden Abfalls gibt es auf der ganzen Welt kein sicheres Endlager. Kein Gramm Atommüll ist bislang schadlos entsorgt. Nur wenn das gewährleistet wäre, dürften nach deutschem Recht Atomkraftwerke überhaupt betrieben werden. Damit ihr Betrieb dennoch irgendwie rechtlich abgesichert ist, geben Regierungen sogenannte »Entsorgungsvorsorgenachweise«.

Als »Nachweis« staatlicher Vorsorge müssen mal die einen, mal die anderen herhalten: die vom Einsturz bedrohte Asse oder die Erkundungen im Salzstock Gorleben, die Atommülltransporte ins Ausland, insbesondere Russland, oder die »geordnete Zwischenlagerung«. Das klingt richtig ordentlich und rührend besorgt. In Wirklichkeit schafft die Atomwirtschaft riesige hochgefährliche Müllhau