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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2010
Strom ohne Atom
Der Konflikt, die Bewegung, die Zukunft
Der Inhalt:

Mit Gott und für die Moral

von Lotta Suter vom 22.10.2010
Im Wahlkampf vor den Kongresswahlen am 2. November geben konservative Christen in den USA den Ton an. Von den Christen, die für soziale Gerechtigkeit eintreten, hört man dagegen wenig

Jedes Kind weiß, wofür die religiöse Rechte in den USA eintritt. Die Fundamentalisten schreien ihre Meinung immer und überall – und auch jetzt vor den Zwischenwahlen für den Kongress – laut genug heraus: Abtreibung ist Mord! Homosexualität ist Gotteslästerung! Islam ist Teufelswerk! Evolution ist eine Irrlehre!

Dagegen finden fortschrittliche religiöse Strömungen wie die Befreiungstheologie oder der Social Gospel in der Öffentlichkeit kaum Gehör, auch wenn Personen wie etwa der linksevangelikale Pastor Jim Wallis, Gründer der Zeitschrift »Soujourners«, versuchen, hier gegenzusteuern. Zwar trifft man überall dort, wo sich Menschen für eine sozialere oder gerechtere Politik engagieren, auch auf religiös Motivierte. So werden etwa die Mahnwachen gegen die Wiedereinführung der Todesstrafe in New Hampshire von Nonnen ange

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