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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2009
Der Bauch glaubt mit
Was die Hirnforschung die Theologie lehrt
Der Inhalt:

Der Geldfisch

von Michaela Ludwig vom 23.10.2009
Die Europäer essen Zackenbarsch, Seezunge, Meerbrasse und Langusten, für die Menschen im Senegal bleiben Sardinen und Makrele übrig. Über den Ausverkauf eines Grundnahrungsmittels
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Der Hamburger Fischmarkt in Altona öffnet für die Händler seine Tore gegen Mitternacht. Michael Steier und seine Männer stehen an der Rampe und nehmen Styroporkisten mit weit gereister Ladung aus den Lkws entgegen: Neben Seezunge oder Scholle aus Nord- und Ostsee sowie Kabeljau aus dem Nordostatlantik schleppen sie Exoten in den Verkaufsraum: Seit die hiesigen Bestände in den vergangenen Jahren immer weiter geschrumpft sind, finden zunehmend Tintenfisch und Dorade, Oktopus und Barsche aus dem Atlantik vor Westafrika ihren Platz auf Einkaufslisten und Speisekarten zwischen Hamburg und München.

Drinnen streifen die Kunden durch den langen Verkaufsgang. Fischhändler aus Norddeutschland und Gastronomen, die bis von Berlin her anreisen, um den Thunfisch möglichst frisch zu kaufen, inspizieren das Ang