Die Früchte der Einsamkeit
Es war eine ganz besondere Auszeichnung: Kurz nach seinem Tod am 10. Dezember 1968 erschien auf der Titelseite der New York Times ein Nachruf auf Thomas Merton. Der Mönch hatte fast drei Jahrzehnte seines Lebens hinter den Mauern eines der strengsten Orden der katholischen Kirche verbracht, des Trappistenordens. Und doch waren Mertons Bücher, Gedichte und Aufsätze landesweit und über die Grenzen der USA hinaus bekannt – nicht nur katholischen Christen. In den USA gehört der Trappistenmönch Thomas Merton bis heute zu den am meisten gelesenen geistlichen Autoren des 20. Jahrhunderts. Der Theologe und Psychologe Wunibald Müller, Leiter des Recollectio-Hauses in Münsterschwarzach, hält Mertons Gedanken für sehr aktuell.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
