Zur mobilen Webseite zurückkehren

Weinbau
Ideen eines Winzers in der Krise

Der Weinbau kämpft mit Umbrüchen, die Kirche schickt eine Seelsorgerin. Zugleich florieren neue Rebsorten. Besuch bei einem Winzer am Mittelrhein.
von Judith Bauer vom 06.10.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
Artikel vorlesen lassen
Ein Optimist: Karsten Keune will die Veränderungen im Weinbau für sich nutzen. (Foto: Judith Bauer)
Ein Optimist: Karsten Keune will die Veränderungen im Weinbau für sich nutzen. (Foto: Judith Bauer)

Von der Terrasse seines Weinguts hat Karsten Keune fast all seine Weinberge im Blick. Den Hang hinab erstrecken sich die Rebenreihen, im Tal liegt das Dörfchen Rheinbreitbach, von dort aus sind es nur wenige Kilometer nach Bonn. Wer genau hinschaut, erkennt von hier oben aus den Rhein, dessen Pegel sich noch nicht vom Sommer erholt hat. Seinen roten Trauben gibt der Winzer noch ein bisschen Zeit: Der Altweibersommer bringt die letzten wichtigen Sonnenstunden. Die Rebstöcke sind in dichte weiße Netze gepackt, zum Schutz gegen hungrige Wespen, Vögel, Waschbären. Die weißen Trauben hat er schon gelesen: vor allem Riesling und Weißburgunder, der Most liegt jetzt in Tanks und gärt.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Klimawandel Seelsorge
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0