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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2017
Cyberwar
Stell dir vor, es ist krieg und keiner merkt es
Der Inhalt:

Wann lernt Herr Seehofer dazu?

von Britta Baas vom 13.10.2017
Die CSU hat die AfD nicht kleingehalten, die CDU in Münster schon. Wie?

Genau 4,9 Prozent. So wenige Wählerinnen und Wähler entschieden sich im westfälischen, katholisch geprägten Münster bei der Bundestagswahl für die AfD. Der Wahlkreis ist der einzige bundesweit, in dem die Partei die Fünf-Prozent-Hürde nicht nahm.

Warum hatten Rechtspopulisten in der Universitätsstadt, die traditionell von der CDU dominiert wird, keine Chance? Erstens: Münster prosperiert, komplett abgehängte Viertel gibt es nicht. Aber auch viele Städte Bayerns sind Technologie-Hochburgen mit hoher Beschäftigungsquote. Das allein kann es also nicht sein. Zweitens: Münster ist stolz auf sein internationales Publikum, das sich aus Gelehrten, Künstlern und einem nicht enden wollenden Strom von Touristen speist. Dem kommt die AfD mit ihrem völkisch-nationalistischen Konzept in die Quere. Vor allem aber entschied ein drittes Moment: Viele Monate

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