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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2015
»Der Papst muss liefern«
Publik-Forum-Streitgespräch über Reformen in der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 09.10.2015

Die Ware Frau

Zu: »Prostitution weltweit legalisieren?«
(17/15, Seite 8)

Die Marburger Bürgerinitiative bi-gegen-bordell (www.bi-gegen-bordell.de) ist empört über die von Amnesty International am 12. August 2015 getroffene Entscheidung, sich für eine weltweite völlige Entkriminalisierung der Prostitution einzusetzen. Nach Amnesty International soll diese Entkriminalisierung aller an Prostitution Beteiligten dem Schutz der Frauen in der Prostitution dienen. Diese Argumentation ist abwegig und zynisch! Denn: Zuhälter, Bordellbetreiber und die an Prostitution beteiligte organisierte Kriminalität können bei völliger Straffreiheit weiterhin unbehelligt die gnadenlose Ausbeutung von Frauen in der Prostitution betreiben und Milliardengewinne damit erzielen. Inge Hauschildt-Schön,

Frau Ackermann, Sie sprechen mir aus der Seele! Auch aus der Seele der unzähligen Zwangs-/Armutsprostituierten. Die Frauen brauchen Hilfe und Ausstiegsprogramme und keine legalisierte Ausbeutung. Prostitution ist eine schwerwiegende Verletzung der Menschenwürde und gehört in einer liberalen Gesellschaft, in der sich jeder frei einen Partner auf Augenhöhe suchen kann, abgeschafft. Julia, Publik-Forum online

Prostitution sollte nicht legalisiert werden, weil dadurch die Frau zur Ware degradiert wird. Strafrechtlich verfolgt werden sollten aber nur die Freier und die Zuhälter/Bordellbetriebe.

Edwin Fächner, Publik-Forum online

Frauen werden nicht dadurch zur Ware, dass Prostitution legalisiert wird – sie sind es längst, und nicht erst, seit Prostitution als Beruf anerkannt wurde. Der kriminelle Hintergrund des Menschenhandels ist zu bekämpfen, ohne immer wieder auf irgendeinem Auge blind zu sein. Hanna Leinemann, Publik-Forum online

Bibel und Homos

Zu: »Vor Gott ein Gräuel?« (17/15, Seite 49)

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