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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2014
Revolutionäre, wo seid ihr geblieben?
Der Herbst 1989 und sein Erbe
Der Inhalt:

»Ich bin ein Fremder gewesen«

von Volker Jun vom 10.10.2014
Fluchterfahrungen haben in der Bibel tiefe Spuren hinterlassen
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Es hat einen tiefen Grund, dass Christinnen und Christen sich ganz besonders für Menschen auf der Flucht einsetzen. Die jüdisch-christliche Tradition ist selbst voll von Fluchterfahrungen. Abraham muss sein Land wegen einer Hungersnot verlassen. Mose und sein Volk fliehen vor politischer Unterdrückung durch den Pharao. Maria und Josef flüchten mit dem Jesuskind nach Ägypten, um der Willkür eines Herrschers zu entgehen. Fast immer erzählt die Bibel die Geschichte der vertriebenen Menschen aus der Perspektive der Flüchtlinge und nicht der Unterdrücker. Dabei legt Gott seine Hand schützend über die Verfolgten, wenn sie auf der Suche nach neuen Lebensgrundlagen sind.

Die Migrationserfahrungen haben tiefe Spuren in der Bibel hinterlassen. Vor allem das Alte Testament erinnert immer wieder daran: »Ihr