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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2012
Wenn es den Himmel gäbe
Gott in der Literatur der Gegenwart
Der Inhalt:

Mehr als der »Pillen-Papst«

von Stefan Zowislo vom 05.10.2012

Jörg Ernesti Paul VI. Herder. 374 Seiten. 29,99 €

Jörg Ernesti, katholischer Kirchenhistoriker in Brixen (Südtirol), legt eine klug recherchierte Biografie über Papst Paul VI. vor. Dafür geht er weite Wege, ist aber kaum langweilig. Er zeigt: Der Montini-Papst war mehr als der »Pillen-Papst«, ein Image, das ihm insbesondere in Deutschland aufgrund der Enzyklika Humanae Vitae bis heute allzu oft anhaftet. Paul VI. verzichtete beim Zweiten Vatikanischen Konzil auf den päpstlichen Tragesessel, pflegte geschickt die Medienlandschaft, ging häufig auf Reisen, förderte selbstbewusst die Ökumene und reformierte ernsthaft die Kurie. Moderne Künstler und ihre Werke fanden in ihm einen aufrichtigen Ansprechpartner. Gegenüber Hans Küng ließ dieser Papst »Milde« walten, ganz anders als sein Nac

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