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Mehr Rechte für Flüchtlingskinder

vom 09.10.2009

Amnesty international und Pro Asyl haben von der neuen Bundesregierung einen besseren Schutz für Flüchtlinge, insbesondere unbegleitete Flüchtlingskinder, gefordert. Dazu zähle, für letztere eine Bleiberechtsregelung zu schaffen, wenn sie zwei Jahre in Deutschland leben, so Heiko Kauffmann, Vorstandsmitglied von Pro Asyl. »Flüchtlingsrechte gehören in den Koalitionsvertrag«, betont er. Eine zentrale Forderung sei es zudem, die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland endlich uneingeschränkt umzusetzen. Bislang sind Kinderflüchtlinge ausgenommen. Kauffmann. verweist auf die Stadt Aachen, wo alle Parteien der Ratsfraktion für eine Rücknahme der entsprechenden Vorbehaltserklärung plädiert haben.