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Viagra-Pillen für alles und jedes

von Hubert Ostendorf vom 06.10.2000
Die Pharma-Industrie produziert immer mehr Life-Style-Drogen für die Reichen - und vernachlässigt die Krankheiten der Armen
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Christine Sehnert, die Sprecherin des Bayer-Konzerns, jubiliert: »Wir sind sicher, in zwei Jahren ein besseres Potenzmittel als Viagra anbieten zu können.« Derzeit laufen bei dem Leverkusener Chemieriesen die Forschungen für den »PDEV Inhibitor« unter dem Arbeitstitel »BAY 38-9456« auf Hochtouren; einen Namen für die neue Wunderpille gibt es noch nicht. Dafür wurden die Umsatzerwartungen schon mal bei potenten 900 Millionen Euro pro Jahr festgesetzt. Außerdem erwarten die Analysten ein Kursfeuerwerk für die Bayer-Aktie, ähnlich wie bei Pfizer nach der Markteinführung von Viagra. Der Klassiker aller Potenzmittel wird mit einer Fülle von Todesfällen in Verbindung gebracht. Dass das Bayer-Konkurrenzmittel »erheblich weniger Nebenwirkungen hat«, wie der Konzern das verspricht, wird von Pharmakritikern bezweifelt.

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