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Der Vatikan als Vermittler?
Ungebremst im Kriegsrausch

Die russisch-orthodoxe Kirche verherrlicht nach wie vor Putins Angriff gegen die Ukraine. Und Außenminister Lawrow entdeckt ein Ziel, das auch die Vatikandiplomatie teilt.
von Regina Elsner vom 22.09.2026 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Maria, Schutz der Streitkräfte: Relief an der Moskauer Militärkathedrale. (Foto: PA / DPA / Ulf Mauder)
Maria, Schutz der Streitkräfte: Relief an der Moskauer Militärkathedrale. (Foto: PA / DPA / Ulf Mauder)

Ende August ist nach längerer Pause wieder ein Vertreter des Heiligen Stuhls offiziell nach Moskau gereist: Erzbischof Richard Paul Gallagher, der Außenbeauftragte im vatikanischen Staatssekretariat. Dem Vatikan wird ein großer Einfluss auf Kriegsparteien zugemessen. Große Hoffnungen verbinden sich mit der sicherheitspolitischen Neutralität und der konsequenten Friedensbotschaft des Christentums. Dem entsprach Gallaghers Auftreten: Mit einem an beide Kriegsparteien gerichteten Aufruf zu Kompromissen und Gesprächsbereitschaft sowie der Betonung der humanitären Dimension sicherte der Heilige Stuhl seine Unterstützung für alle Friedensinitiativen zu. Außenminister Sergei Lawrow und Putins Berater Juri Uschakow kommentierten die Gespräche selbstsicher: Man sei immer gesprächsbereit gewesen, der Vatikan laufe in Moskau offene Türen ein und solle bitte genauer in der Ukraine hinschauen.

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Schlagwörter: Russland Ukrainekrieg Vatikan
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