Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2022
Uneins
Der Osten Deutschlands lebt, denkt und fühlt noch immer anders als der Westen
Der Inhalt:

Nahostexperten setzen sich für Qantara ein

vom 23.09.2022

Das Nachrichtenportal Qantara.de steht wegen drohender Kürzungen vor dem Aus. Das Internetportal liefert Nachrichten und kulturelle Hintergrundberichte aus islamisch geprägten Ländern, auf Deutsch, Englisch und Arabisch. Es wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gegründet, um den Dialog zu fördern und Vorurteile abzubauen. Das Portal registriert laut Deutscher Welle (DW) täglich etwa 10 000 Zugriffe und hat eine Million Follower auf Facebook. DW kuratiert das Projekt, das bisher mit jährlich rund 360 000 Euro vom Auswärtigen Amt gefördert wurde. Die Finanzierung soll zum Ende des Jahres auslaufen, was das Ende von Qantara.de bedeuten könnte. Rund 60 Nahostexperten haben die Bundesregierung aufgefordert, Qantara.de unbedingt zu erhalten. Andernfalls ginge »eine glaubwürdige und zuverlässige mediale Brücke zwischen Deutschland, Europa und den islamisch geprägten Ländern und Gesellschaften« verloren, heißt es in einem offenen Brief. Es sei »ein einmaliges Instrument der Auswärtigen Kulturpolitik mit enormem Echo in der islamisch geprägten Welt«. Zu den Erstunterzeichnern gehören viele Islam- und Religionswissenschaftler, außerdem Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und Navid Kermani.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 18/2022 vom 23.09.2022, Seite 43
Uneins
Uneins
Der Osten Deutschlands lebt, denkt und fühlt noch immer anders als der Westen

Liebe Leserin, lieber Leser, dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber auch in diesen Zeiten Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie Publik-Forum vier Wochen kostenlos testen. Vielen Dank.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.