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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2018
Geld sauber anlegen
Wie es geht. Was es bringt. Worauf man achten muss
Der Inhalt:

Buchbesprechungen

Wolfgang Detel
Eine schulenübergreifende Systematik moderner Psychoanalyse
Psychosozial. 212 Seiten. 26,90 €

Der Autor, emeritierter Professor für Philosophie, legt eine zugleich anspruchsvolle wie spannende Übersicht über die Grundlagen und die klinische Praxis aktueller psychoanalytischer Richtungen vor. Schnell wird sein ernsthaftes Bemühen deutlich, den Begriff richtig zu bestimmen. Insbesondere gegenüber denjenigen analytischen Kreisen – mittlerweile sinkt ihre Zahl glücklicherweise –, die sich am vermeintlichen Beleg psychoanalytischer Lehrmeinungen durch neurobiologische Befunde berauschen. Dies kehrt Detel nachvollziehbar um: Die Neurobiologie könne von Konzepten der sozialen Kognition etwas lernen – und nicht umgekehrt. Der aktuellen intersubjektiven Psychoanalyse viel abgewinnend, wagt der Autor eine neue Grundlagenbestimmung auf dem Boden sozial-kognitiver Modelle. Leider vermisst man dabei naheliegende Rückgriffe auf die kulturhistorische Schule ebenso wie eine deutlichere Würdigung Sigmund Freuds, der die Komplexität zwischen gesellschaftlichen und individuellen unbewussten Vorgängen fundierter ausführte, als es die heutige Rezeption oft vornimmt. Klaus Hoffmann

Walter Botsch
Das Christentum als Geburtshelfer der Wissenschaft
Pro Business. 266 Seiten. 12,50 €

Zwischen Vernunft und Glauben darf es keinen Gegensatz geben – so Walter Botsch in seinem populärwissenschaftlichen Buch. Wer die Natur erforsche, müsse auch Gott erkennen können. Den Anfang machten vor 2500 Jahren die Griechen. Besonders Aristoteles gelte als Vorläufer heutiger Naturwissenschaft. Seine Arbeitsweise sei vom Beobachten geprägt, seine Weltsicht durch Rationalität und Kausalität. Dieses Denken drohte oft verschüttet zu werden. Für Botsch ist es dem frühen Christentum, später dem jungen Islam und dann der Scholastik zu verdanken, dass das griechische Denken erhalten blieb. Vor 300 Jahren habe sich die Naturwissenschaft, die darauf aufbaut, emanzipiert. Die Frage, wer der eigentliche Geburtshelfer der Wissenschaft war, bleibt offen. Torsten Habbel

Benedikt Schmidt
Gottes Offenbarung und menschliches Handeln
Echter. 492 Se

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