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Ganz laut Nein schreien

Kurse gegen Gewalt und für Zivilcourage sollten in allen Schulen Pflicht sein
von Barbara Tambour vom 23.09.2016
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Schule kann ein gefährlicher Ort sein für Schülerinnen und Schüler, spätestens seit der Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs am Canisiuskolleg, in der Odenwaldschule oder in Ettal ist das klar. In der Schule kann aber auch eine ganze Menge getan werden, damit Mädchen und Jungen nicht Opfer sexueller oder gewalttätiger Übergriffe werden. Eine entsprechende Initiative – »Schule gegen sexuelle Gewalt« – hat jetzt der Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, gestartet. In Kooperation mit 16 Kultusministerien sollen die mehr als 30 000 Schulen in Deutschland dabei unterstützt werden, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen und auch Anlaufstelle für missbrauchte Kinder zu sein.

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