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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2013
Die Ware Frau
Soll man Prostitution verbieten?
Der Inhalt:

Asyl im »Grandhotel«

von Rudolf Stumberger vom 27.09.2013
Flüchtlinge, Hotelgäste und Künstler wohnen und arbeiten unter einem Dach. Ein alternatives Projekt in Augsburg
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In einem der vielen Räume des »Grandhotels« steht das Medienmöbel der 1960er-Jahre: eine Musiktruhe, kombiniert mit einem Schwarz-Weiß-Fernseher. Der brachte einstmals die weite Welt in das sechsstöckige Altenheim am Springergässchen 5 mitten in Augsburg. Heute ist dort die weite Welt selbst zugegen, die Gäste sind international. Der 27-jährige Hasibulla etwa kam mit Frau und Baby aus Afghanistan, die Familie Janevski stammt aus Mazedonien. Da ist im Erdgeschoss auch noch der Künstler Martin Beckers, der kleine Kreisel für die Kinder bastelt. Und all die anderen, die hier sägen, bauen, kochen, wohnen und leben – im »Grandhotel«, einem alternativen Projekt, das Flüchtlingsunterkunft, Künstlerateliers und ein Hotel unter einem Dach verbindet.

Nach zwei Jahren Anlaufzeit hat das Wohnprojekt im Spri