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Armut durch Rohstoffkriege

von Karsten Packeiser vom 28.09.2007
Reichtum - Macht - Gewalt? Eine Debatte mit Folgen

Medien sehen im internationalen Terrorismus die größte Bedrohung für die Sicherheit auf der Welt. Mit der Wirklichkeit habe dieser Ansatz jedoch nicht viel zu tun, so der Tenor einer Tagung in Mainz. Im Ernstfall sei in den reichen Ländern das Gewinninteresse nach wie vor wichtiger als Lebensinteressen der Armen, kritisierte Thomas Posern vom Zentrum Gesellschaftliche Entwicklung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Posern ist auch Mitinitiator des »Jahrbuchs Gerechtigkeit«, in dem kirchliche Initiativen die Zusammenhänge von Reichtum, Macht und Gewalt beschreiben. Von allen Massakern und Privatkriegen der Südhalbkugel unbeeinflusst, boome der Export von Rüstungsgütern in Entwicklungsländer wie nie zuvor. Waffenlieferungen aus Deutschland hätten sogar weit überdurchschnittlich zugenommen, sagt Posern.

Im Jahr 2006 tobte