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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2014
Gerechtigkeit für die Opfer
Von der Hoffnung auf ein Jüngstes Gericht Gottes
Der Inhalt:

Aufgefallen
»Wegzappen geht nicht«

von Bettina Röder vom 12.09.2014
Liedermacher Gerhard Schöne verweigerte den DDR-Waffendienst und ging den unbequemen Weg des Bausoldaten. Jetzt bewegt er mit leisen Tönen
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Es muss nicht immer ein Orchester sein. Auch eine Gitarre genügt schon. Mit der steht Gerhard Schöne an diesem warmen Sommerabend Anfang September vor gut 300 Zuhörern im Kulturhaus der Lutherstadt Wittenberg. Für den Liedermacher, der eher durch seine leisen Töne bekannt wurde, ist das ein besonderer Auftritt. Denn mit denen im Saal verbindet ihn ein Stück Leben: die Bausoldatenzeit. Das war jene Möglichkeit der Verweigerung des Waffendienstes in der DDR, die – von der Basis angestoßen – die evangelischen Kirchen dem DDR-Staat abgetrotzt hatten. Wer sich dafür entschied, musste allerdings auf die Karriere verzichten: ein Medizin- oder Physikstudium beispielsweise. Das verbindet. Und zwar alle, die zu dem Kongress gekommen sind, der an die ersten Bausoldaten vor fünfzig Jahren erinnert. 1964 war die Verordnung i