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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2014
Gerechtigkeit für die Opfer
Von der Hoffnung auf ein Jüngstes Gericht Gottes
Der Inhalt:

Mehr Schutz für Tiere

vom 12.09.2014
»Kirchentag für Mensch und Tier« fordert die Kirchen auf umzudenken
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Im Umgang mit den Tieren müsse es eine neue Ethik geben, die vom Respekt vor diesen Geschöpfen und nicht vom wirtschaftlichen Profit getragen sei. Das erklärte der Theologe Eugen Drewermann auf dem Kirchentag für Mensch und Tier, der kürzlich in Dortmund stattfand. Drewermann rief die Tierschutzorganisationen auf, sich im Kampf gegen die Massentierhaltung zusammenzuschließen. Der Kirchentag verknüpfte mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Kulturveranstaltungen die Themen Glauben und Tierschutz. Veranstalter war der Dortmunder Pfarrer Friedrich Laker, der diesen Kirchentag nach 2010 zum zweiten Mal organisierte. Der evangelische Theologe möchte, dass die Kirchen sich mehr im Tierschutz engagieren. Entwicklungsgeschichtlich betrachtet seien sich Mensch und Tier in ihren Gefühlen und ihrer Bedürftigkeit sehr ähnlich, sagte Laker in einer Predigt. »Wir brauchen eine Theologie des Lebens und müssen wegkommen von der Theologie des Menschen.« Nach Ansicht des Pfarrers ändere sich die Haltung der Kirchenmitglieder bereits. So fragten Gemeindemitglieder bei kirchlichen Veranstaltungen zunehmend nach vegetarischen oder sogar veganen Alternativen zum klassischen Grillwürstchen. Auch der evangelische Theologe Ulrich Seidel, Vorsitzender des ökumenischen Aktionskreises Kirche und Tiere, forderte die Kirchen auf, Stellung zu beziehen, nachdem sie die Fragen des Tierschutzes lange Zeit nicht beachtet hätten.