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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2011
Das verlorene Vertrauen
Papstbesuch: Katholische Kirche zwischen Himmel und Hölle
Der Inhalt:

»Lockere Typen, die Menschen verachten«

von Hubert Christian Ehalt vom 06.09.2011
Über die Ausbeutung in der modernen Arbeitswelt und das »Wallraffen«. Fragen an den Schriftsteller Günter Wallraff
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Der österreichische Kulturwissenschaftler Hubert Christian Ehalt lud Wallraff zu einem Vortrag nach Wien ein. Anschließend führte er ein umfassendes Gespräch mit dem deutschen Schriftsteller.

Herr Wallraff, Sie haben sich immer wieder in die Arbeitswelt begeben. Wie haben sich denn die Arbeitsverhältnisse und auch die Ausbeutungsverhältnisse ganz unten, am unteren Rand der Gesellschaft verändert?

Günter Wallraff: Damals in den 1960er-Jahren, als ich anfing, in den Fabriken zu arbeiten, hat man mir den Spitznamen »Student« gegeben, obwohl ich gar nicht studiert hatte. Aber ich wirkte offensichtlich fremd dort. Das ist heute ganz anders. Wenn ich heute unerkannt in einem Betrieb arbeite, dann gehöre ich dazu. Vielleicht liegt es auch daran, dass ein neue