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Hockern

Hannes und Philipp Roth haben ihr Herz an eine Sportart verloren, die garantiert aus deutschen Landen stammt: Als Trainingsgerät dient? jawohl? die Abwandlung einer Sitzgelegenheit: der Hocker!
von Annette Lübbers vom 22.09.2011
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Sie heißen Peter, Packung, Schrubber, Meddelmoin und Grenzgänger. Richtige deutsche Worte. Hinter den Namen verbergen sich Tricks, die Hannes und Philipp Roth aus dem kleinen westfälischen Ort Steinheim richtig Spaß machen. Alles, was sie für Peter, Packung, Schrubber, Meddelmoin und Grenzgänger brauchen, sind Hocker und jede Menge Übung. Hocker? Richtig! Aber natürlich keine der üblichen Sitzgelegenheiten, wie sie in Küche oder Bad rumstehen. Ihre Sportgeräte sind aus Polyethylen gegossene, zwei Kilo schwere Hocker, die von Hand aufwendig bearbeitet wurden. Der Griffrand wird mit einem speziellen Surf-Wax eingerieben, damit er besseren »Grip« hat. Und wenn das erledigt ist, dann können die beiden 18-jährigen Zwillinge starten: Der Hocker wird geworfen, gewirbelt, jongliert, balanciert und übersprungen. Ach ja: Sitzen kann man darauf natürlich auch. Und einfaches Hinsetzen ist sogar der abschließende Teil der Tricks.

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