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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2022
Der Inhalt:

Kürzeres Leben in Ostdeutschland

vom 26.08.2022
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Die durchschnittliche Lebenserwartung ist während der Corona-Pandemie in einigen Bundesländern stark gesunken. Für die Lebenserwartung wird ermittelt, welche durchschnittliche Lebenslänge Neugeborene erreichen würden, wenn die altersspezifischen Sterblichkeitsraten in ihrem Geburtsjahr über die nächsten 115 Jahre konstant gehalten würden. In den besonders von Corona betroffenen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist nach dieser Berechnung die durchschnittliche Lebenserwartung von neugeborenen Jungen 2021 im Vergleich zu vor der Pandemie um eineinhalb Jahre niedriger, bei Mädchen etwas mehr als ein Jahr. Dieser Wert ist laut Experten außerhalb von Kriegszeiten sehr ungewöhnlich.

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